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PLZ oder Radius: Was funktioniert besser beim Matchmaking?

Chris Wolf

Chris Wolf

Location based matching.

Location based Match-Making

Eine Standardfunktion von Online-Plattformen ist die Umkreissuche. Die beiden gängisten Ansätze sind die Verwendung von Postleitzahlen (PLZ) oder die Radius-Suche.

Das Problem: Postleitzahl-Suche verbunden mit einer Umkreissuche

Uns wurde ein interessantes Problem vorgestellt: Ein Job wird auf einer Plattform gepostet, wobei der Standort und ein gew√ľnschter Arbeitsradius angegeben werden. Das System sollte dann automatisch erkennen, welche Postleitzahlen in diesem Radius liegen und diese dem Job zuordnen.

Die Schwierigkeit liegt darin, dass Postleitzahlenbereiche oft unregelmäßige Formen haben und ein vorgegebener Radius nur Teile einer bestimmten PLZ abdeckt.

Location based matching.

Wenn beispielsweise ein Job in 53111 gepostet wird und einen Radius von 5 km angibt, kann dieser Radius Teile von 53119 √ľberlappen, obwohl der gr√∂√üte Teil von 53119 au√üerhalb dieses Radius liegt. Ein Jobsuchender aus 53119 k√∂nnte dann den Job als verf√ľgbar sehen, obwohl er eigentlich nicht in seinem Bereich liegt.

Die Lösung

Die Mischung von Radius und PLZ kann zu ungenauen oder irref√ľhrenden Suchergebnissen f√ľhren. Daher sind hier einige L√∂sungsvorschl√§ge:

  1. Nur Radius-Suche: Plattformen sollten nur eine Radius-basierte Suche (Umkreissuche) anbieten. Jobsuchende k√∂nnten dann ihren genauen Standort (z.B. ihre Adresse und den gew√ľnschten maximalen Umkreis) eingeben und die Plattform k√∂nnte die Jobs anzeigen, die in diesem Radius verf√ľgbar sind. Eine Vermischung von PLZ- und Umkreissuche ist nicht zu empfehlen weil es zu unerwarteten Ergebnissen f√ľhren kann.

  2. Reisezeit-basierte Suche: Die Google Maps Distance-Matrix erm√∂glicht es, die Reisezeit mit verschiedenen Verkehrsmitteln f√ľr zwei oder mehr Punkte zu ermitteln. Jobportale k√∂nnten z.B. die Funktion anbieten dass Suchende nach Jobs filtern, die mit dem √ĖPNV innerhalb von maximal einer Stunde erreichbar sind.

Fazit

Eine Umkreissuche sollte nachvollziehbare und akkurate Matching-Ergebnisse liefern. Dazu sollte klar kommuniziert werden, wie gematched wird, zum Beispiel ausschließlich auf Basis des User-Standorts und des eingestellten Radius.

Es folgt ein simples Beispiel welches das Problem mit realen Adressen beschreibt und veranschaulicht.

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